Freddie Mercurys Rolls-Royce Silver Shadow-Auktion von 1974 soll wohltätigen Zwecken zugute kommen

EIN 1974 Rolls-Royce Silver Shadow früher im Besitz von Queen-Frontmann Freddie Mercury wird am 5. November in London, Großbritannien, versteigert, wobei der Erlös aus dem Verkauf wohltätigen Zwecken zugute kommt.

Dieser vom Auktionshaus RM Sotheby’s angebotene Silver Shadow wird ohne Vorbehalt verkauft, wobei alle Gelder an das Superhumans Centre gespendet werden, eine Wohltätigkeitsorganisation, die gegründet wurde, um Hilfe in der Ukraine zu leisten.

Während Freddie Mercury nicht dafür bekannt ist, ein begeisterter Petrolhead zu sein – es wird davon ausgegangen, dass der Star nie einen Führerschein besessen hat – besaß er diesen Rolls-Royce mehr als ein Jahrzehnt lang, mit dem er ihn chauffierte.



Dieses Auto trägt immer noch seine werkskorrekte Farbkombination aus Silver Chalice-Lackierung über grauer Lederpolsterung und wurde neu mit Ziereinsätzen in Holzmaserung und Chromakzenten ausgestattet.

Es kam erst 1979 (fünf Jahre nachdem es neu geliefert wurde) auf Mercurys Radar, aber der berühmte Musiker hielt das Auto bis zu seinem Tod im Jahr 1991. Das Fahrzeug wurde von Mercurys Plattenfirma Goose Productions gekauft und es soll ihn zwischen den Aufnahmestudios gefahren haben Sessions durch die Blütezeit von Queen in den 1980er Jahren.

Der Rolls-Royce Silver Shadow zeichnet sich durch seine Unibody-Konstruktion aus, die im Vergleich zu seinem Body-on-Frame-Vorgänger Verbesserungen in Komfort und Raum brachte. Es lizenzierte auch die proprietäre hydropneumatische Federungstechnologie von Citroen, die ein stattliches Maß an Fahrkomfort bot.



Die Kraft liefert der 6,75-Liter-V8-Saugmotor von Rolls-Royce (und Bentley), der 141 kW (189 PS) an die Hinterräder schickt.

Begleitet wird das Auto von einer Dokumentation, die den Namen von Mercury auf Servicequittungen sowie den Namen seiner ehemaligen Partnerin Mary Austin enthält. Es gibt auch Papierkram von Jim Beach, dem langjährigen Queen-Bandmanager, der besagt, dass das Auto nach seinem Tod an Mercurys Schwester Kashmira Cooke weitergegeben wurde.

Der jetzige Besitzer hat das Fahrzeug im Jahr 2013 gekauft. Laut Auflistung hat das Auto einige Zeit eingelagert und würde vor dem Kauf von einer mechanischen Inspektion profitieren.



Das klingt jedoch nach einem kleinen Preis, den man zahlen muss, um dieses legendäre Stück Rock’n’Roll-Geschichte zu erwerben – vor allem, wenn es wohltätigen Zwecken zugute kommt.